MASCHINE-Fanclub

Auf das Leben

Berlin 12.01.2017

Wir schreiben den 12.01.2017. An diesem Tag ist im Maschinenhaus der
Kulturbrauerei in Berlin die Generalprobe für Maschine ́s „Neubeginner-Tour 2017 angesetzt.
Für 50 Fans vom Dieter-Maschine-Birr-Fanclub soll dieser Abend wieder ein
Highlight in ihrem Fan-Leben werden. Im Vorfeld der Veranstaltung trafen so nach und nach die Clubmitglieder ein. Manche trafen sich im gegenüberliegenden Restaurant und überbrückten so die Zeit
bis zum Beginn der Veranstaltung. Da ich noch nicht allzu lange Mitglied im Club bin, fand ich es aber gut, dass man beim Warten mit anderen Clubmitgliedern ins Gespräch kam und man sich so wieder ein Stück näher kennen lernte. Nun rückte die Uhr langsam in Richtung 18:30Uhr und wir gesellten uns mit zu den anderen Fans, die bereits vorm Eingang des Maschinenhauses geduldig warteten. Pünktlich 18:30Uhr öffnete sich der Eingang und wir konnten nach dem Vergleich der Gästeliste und einem kleinen Sicherheits-Check durch die Security den Saal betreten und uns in Position bringen und uns auf das bevorstehende Event einstimmen. Der ein oder andere ölte vorher noch einmal seine Stimmbänder, damit beim Mitsingen und Jubeln alles klappt. Wichtig war aber auch ein schöner Platz für
das Filmen und Bilder machen. Und dann schlug die Uhr 19:30Uhr. Gedämpftes, stimmungsvolles Licht im Raum.
Die Musiker kamen aus der Garderobe und betraten die Bühne, wobei Maschine vorher noch einen kleinen Stopp einlegen musste, denn er wurde schon da von uns herzlichst empfangen.
Schließlich waren jetzt alle Helden auf der Bühne und Maschine mitten drin. Und dann erklangen schon die ersten Töne, die wohl für jeden Fan wie ein wohltuender Tropfen auf die Seele war.
Es erklang zum Auftakt der Song vom „Neubeginn(er)“, der unterm „Himmel von Berlin“ stattfand, wo Maschine auch die Geschichte von seinem (mein)Weg erzählte. Er musste dabei auch mal etwas deutlicher in Richtung Damenwelt werden und eben mal sagen, was ihn da so manchmal etwas nervt, was übrigens der eine oder andere Mann wohl nachempfinden kann, anhand eigener Erlebnisse. Das ist eben „diese (deine)Stille, diese ausweglose Stille“.
Aber schließlich ging es weiter und es wurde an die „Boote der Jugend“ erinnert. Auf dieser Reise kamen wir im Monat Mai an. Plötzlich wurde es kalt und das Mitten im Mai, man konnte sagen “November im Mai“. Ein Song, der so eine schöne Melodie hat, aber doch eine sehr traurige Geschichte aus dem Leben von Maschine in sich birgt. Und dann kam Ela mit dazu und gemeinsam mit Maschine erzählten sie die Geschichte vom Regen. Und weil wir gerade einmal bei Regen waren, lag das Thema „Himmel“ nicht weit entfernt. Obwohl Maschine ja jemand ist, der das Leben liebt, hat er da so seine Vorstellungen davon, wie es da wohl sein könnte. Außer das da so schräge Typen rumhängen, wo man sich fragt, wie die da rein gekommen
sind, scheint der Rest wohl so zu sein wie hier unten auf der Welt.
Aber das sollte wohl jeder selbst rausfinden, wie es im Himmel ist, irgendwann,
wenn der „nette“ Herr mit der Sense 2xklingelt, allerdings auf eigne Gefahr.
Dann kam ein herrliches Drum-Solo. Anschließend ging es weiter. Maschine kann Leute kennen. Da gibt’s welche, die alles können, z.B. linke Füße vor die rechten setzen, kaltes Wasser bis es heiß wird kochen usw.. Und das Beste daran ist, dass ja Wissen völlig aus der Mode sein soll und das alles sogar noch irgendwie Prestige und Methode haben soll. Kurzum, diese Leute scheinen „Irgendwie begabt“ zu sein. Den nächsten Song widmete er seiner Frau, in dem er ihr bestimmt nicht das erste
Mal sagte, wie sehr er sie liebt und zwar „so wie (sie) du bist“.
Dann erklärte er uns, dass die Erde ein „großer Magnet“ ist. Da nützt kein steiler Aufbruch und auch kein kühner Flug was. Man kehrt immer wieder zur Erde zurück .
Und dann ging die Post erst noch richtig ab. Er setzte sich in seinen Zug und wir durften ein Stück des Weges mit. Bei all dem Erzählen merkte er auf einmal: „Mein Zug ist abgefahren“. Aber das war erstmal egal, denn da läuft noch seine Zeit bis zur Ewigkeit. Dann kam er mit Ela ins Gespräch. Jeder von beiden meinte, dass er wohl schon „so viel erlebt“ hat, wobei Ela eher noch auf der Suche nach dem Weg und Sinn in ihrem Leben ist.
Und dann zogen auf einmal dunkle Wolken auf, das Thema wechselte und es wurde schließlich Ernst.
Maschine sagte uns, dass wir unsere Augen und Ohren öffnen sollen für das
Geschehen in der Welt. Es gibt da Ereignisse, die uns nachdenklich stimmen sollen und müssen. Und wenn man die Nase aus dem Zugfenster hielt, konnte man vielleicht schon den Krieg im Wind riechen. Aber es liegt an den Menschen selber, was sie tun , „ehe der Krieg beginnt“.
Aber Maschine hat ja so einiges erlebt. Und so kam er auf die Geschichte mit BAP und was im Laufe der Zeit daraus geworden ist. Tja, letztendlich sagte er dazu „was wussten wir denn schon“.
Und so erfuhren wir viel vom und über das Leben, wie es ist „wenn ein Mensch
lebt“ und die „Lebenszeit“ und das man dabei seine Liebe zu anderen Menschen nicht vergessen soll und man sich ab und zu sagt: „Geh zu ihr“.
So ging die Fahrt in Maschines Zug langsam zu Ende. Wir gelangten an der
Himmelstür an, blieben alle stumm und drehten einfach um. So einfach.
Und so sangen wir gemeinsam ein Lied „auf das Leben“ und sahen nebenbei auch noch die berühmten „Eisbärn“.
Und dann war leider die schöne Reise vorbei.
Übrigens ließ es sich Maschine nicht nehmen, die einzelnen Mitstreiter in seiner neuen Band noch einmal etwas näher vorzustellen auf seine bekannte humorige Art und Weise.
Nach dem die Musiker die Bühne verlassen hatten, konnten wir uns noch mit dem einen oder anderen Musiker unterhalten und wenn man wollte, ein Autogramm oder sogar ein gemeinsames Foto bekommen.

Fazit: Es war wieder einmal ein wunderschöner gelungener Abend. Maschine und seine All Star Band haben wirklich alles gegeben. Wobei ich immer wieder über Maschine staune, wo er die ganze Energie her holt.
Wenn man es nicht wüsste, wie „jung“ er ist. Also, Hut ab und Respekt.
Für die unter uns, die leider nicht dabei sein konnten, aus welchen Gründen auch immer, ob krank o.ä., ein Konzertbesuch lohnt sich und das ohne Frage und ich glaube, ich hab nicht zu viel versprochen. ;-)
Ich glaube, es wird für Maschine ein voller Erfolg. Ich drück ihm und seiner Banddie Daumen und halte durch.

Text und Fotos: Johannes Meyer

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